Arbeitsgericht Hannover weist Anträge der Sparda-Bank zurück!

Die Solidarität mit Detlev Hagenkord ist groß. Eine Delegation zeigte dies auch vor dem Arbeitsgericht.

Am Donnerstag, den 25. Juni entschied das Arbeitsgericht Hannover, dass die Kündigung der Sparda-Bank gegen den Betriebsrat Detlev Hagenkord unrechtmäßig ist!

Der Antrag der Sparda Bank wurde abgewiesen.

Wir hoffen, dass der Vorstand nun endlich zur Vernunft kommt und den Versuch einer fristlosen Kündigung zurücknimmt.

Jörg Reinbrecht, ver.di Landesfachbereichsleiter
Über 5.000 Menschen haben eine Petition unterzeichnet um ihre Solidarität auszudrücken!

Im Vorfeld fanden sich einige Kolleg*innen aus der Sparda und auch der DZ-Bank ein um die Verhandlung solidarisch zu begleiten.

Aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen waren im Gerichtssaal lediglich drei Besucher*innen zugelassen. Außerdem verfolgten zwei interessierte Pressevertreter die Verhandlung.

Am Nachmittag wurde schließlich das Ergebnis übermittelt. Die Anträge der Sparda Bank zur Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats zur Kündigung wurden abgewiesen.

Die Urteilsbegründung steht noch aus!

Die Beschäftigten wollen in einer „freundlichen und fairen Bank“ arbeiten. Es wäre gut, wenn der Vorstand jetzt auf die Betriebsräte zugeht, um den Konflikt zu beenden.

Moritz Braukmüller, ver.di Finanzdienstleistungen

In einer Petition solidarisieren sich schon über 5.000 Kolleg*innen und Kund*innen mit dem Betriebsrat und Gewerkschafter. Wir gehen davon aus, dass die Sparda Bank in die nächste Instanz geht und darum fordern wir weiterhin zu Unterschriften auf.
Zur Petition auf change.org.

Das Flugblatt:

Wann können wir endlich wieder unsere normale Arbeit machen?