Angebot, so kann man das, was die Arbeitgeber am 16.10.2020 vorgelegt haben, nicht nennen. Viele Nullmonate, lange Laufzeit, wenig Gehaltssteigerung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und ein Angriff auf unsere Portemonnaies: Obwohl wir zweimal mit den Sparkassenarbeitgebern verhandelt haben, ist es offiziell, die SSZ soll abgesenkt werden. Zu den Details.

Aus diesem Grund gehen auch heute wieder unsere Sparkassen auf die Straße um ihre Arbeitsbedingungen zu verteidigen und für Wertschätzung und Respekt einzutreten. Wir halten Euch auf dem Laufenden:

Überblick:

21.10.2020 – Der Tag im Ticker

15:15 Uhr: Und nach der ersten Sichtung und dem Abgleich der Zahlen korrigieren wir die Zahl der Streikenden in der Sparkasse Hannover auf gut 500!

Und zum Ende nutzen wir die Gelegenheit alle neue Mitglieder herzlich Willkommen zu heißen! Schön, dass ihr da seid!

13:58 Uhr: Beim Warnstreik in Stade gab es wieder Regen. Aber auch wieder über 200 Teilnehmer, davon ein Drittel aus der Sparkasse Stade-Altes Land. Eine „Coronäse“ führte durch die Stader Innenstadt. Unser Bundestarifkommissionsmitglied Udo Alpers hat noch einmal deutliche Worte zum Angebot, insbesondere der Sparkassen formuliert.

Trotzdem fahre ich hoffnungsvoll nach Potsdam und als Berufsoptimist setze ich auf Arbeitgeber, die doch noch einen letzten Funken Anstand haben und wissen, was sie an euch haben und was ihr wert seid. Ihr haltet den Laden am Laufen! Vielen Dank für die Unterstützung!

Udo Alpers

13:53 Uhr: Die Sparkasse Hameln-Weserbergland meldet rund 25 Streikende aus Hameln.

13:45 Uhr: In Lüneburg fand zu Ehren des OB und Verhandlungsführers der Arbeitgeber Ulrich Mädge erneut eine große Kundgebung statt. Auch die Sparkasse Lüneburg mit 200 Streikenden und die Sparkasse Soltau zu zehnt waren dabei!

12:31 Uhr: Auch in Bremerhaven wird gestreikt! Die Weser-Elbe Sparkasse meldet ca. 10 Beschäftigte im Ausstand.

12:03 Uhr: In Verden sind unter den 300 Demonstrierenden auch 60 Kolleginnen und Kollegen der Kreis-Sparkasse Verden und 10 der Sparkasse Nienburg. Trotz Schietwedder sind alle entschlossen für ihre Forderungen einzustehen!

11:45 Uhr: Und heute war es dann auch soweit! Die Übergabe von ein Sparschwein Namens Ulrich fand in Lüneburg statt! Ob der feinfühlige Oberbürgermeister mit selbigem Vornamen begeistert war, wurde uns jedoch nicht übermittelt.

11:30 Uhr: In Hannover bekamen die Streikenden der Sparkasse Hannover überraschend Besuch von unserem Bundesvorsitzenden Frank Werneke. 350 Beschäftigte auf der Kundgebung plus zahlreiche im Homeoffice führten zu mindestens 45 geschlossenen Geschäftsstellen.

11:00 Uhr: Der Livestream zum Streiktag geht an den Start:

10:53 Uhr: Die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg ist erneut mit sage und schreibe 350 Kolleginnen und Kollegen im Streik!

10:37 Uhr: Am Raschplatz in Hannover sind bereits 20 Kolleg*innen der MSN eingetroffen. Es sind darüber hinaus um die 30 weiteren im Home Office Streik. Eine Abteilung ist komplett dicht.

10:21 Uhr: Streikposten in Osnabrück holen die letzten Kolleg*innen raus. Derweil sind mehr als 8 Filialen sowie Service Center und Beratungscenter geschlossen und die Hauptstelle so gut wie leer. Die Sparkässler sind mit über 200 Kolleginnen und Kollegen im „HomeOffice“-Streik.

09:13 Uhr: Während die große Kundgebung in Hannover noch vorbereitet wird, schicken uns die Südniedersachsen schon einen Gruppengruß von der Aktion in Göttingen, wo sie eine „Sparkassenkreuzung“ eingenommen haben:

Die Arbeitgeber haben zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot verstreichen lassen. Sie haben uns in den Verhandlungen des Sparkassentisches im Unklaren gelassen, um jetzt, kurz vor der 3. Verhandlungsrunde mit einem Angebot um die Ecke zu kommen, das jede Wertschätzung vermissen lässt. Die Arbeitgeber nutzen die Corona-Situation schamlos aus und verschärfen den Konflikt, während sie von uns Kompromissbereitschaft erwarten.

Wir können und werden uns das nicht gefallen lassen

https://troed2020-sparkassen.de/

08:20 Uhr: Göttingen! Ein Schild geht um die Welt! Die Sparkasse Göttingen konnte die Beteiligung steigern. Und auch die Kreis-Sparkasse Northeim und die Sparkasse Einbeck sind in Südniedersachsen zahlreich in den Ausstand getreten!

Das Angebot der Arbeitgeberseite kann man nur als einen Affront ansehen. Das ist schlichtweg Realeinkommensverlust.

Die Auffassung zur Angleichung der Arbeitszeit Ost an West ist eine arbeitgeberseitige Frechheit. Die wohlklingenden Worte unserer Politprominenz zum 30. Einheitsjubiläum sind gerade verklungen und jetzt kommt wieder das Wolkenkuckucksheim.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite ist wohl schon gedanklich bei seiner bevorstehenden Pensionierung (fast 30 Jahre OB in Lüneburg). Na ja… da fällt mir nur noch der abgewandelte Blüm ein: Meine Pension (Die Rente) ist sicher, und der Dank der Sparkassenvorstände dazu.

Guido L. auf https://troed2020-sparkassen.de

07:26 Uhr: „Wir müssen jetzt noch einen drauflegen!“ Das ist der Tenor in den Sparkassen am heutigen Morgen!

Ein Blick zurück auf den letzten Streik: