200 Beschäftigte der privaten und öffentlichen Banken im Ausstand

Braunschweig. Rund 200 Beschäftigte von NORD/LB, BLSK und Commerzbank folgten am Donnerstag dem Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di. Davon versammelten sich 150 auf dem Altstadtmarkt und zogen anschließend in einem Demonstrationszug durch die Stadt. Weitere rund 70 Beschäftigte streikten aus dem Homeoffice heraus.

„Die Hälfte der Filialen der Braunschweigischen Landessparkasse blieben heute geschlossen! Das zeigt schon deutlich, dass die Beschäftigten sauer sind. Gerade in den letzten beiden Jahren wurde viel von den Menschen abverlangt, dazu haben wir die höchste Inflationsrate seit langem. Eine angemessene Lohnerhöhung ist angebracht und auch eine Frage der Wertschätzung!“

ver.di Sekretär Moritz Braukmüller

„Das Arbeitgeberverhalten begegnet uns momentan an vielen Stellen! Überall wird versucht an den Gehältern rumzudoktern und Tarifsteigerungen erstmal als etwas völlig unmöglich zu diskreditieren!“

ver.di Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller

Kundgebung in Braunschweig:

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